Wir erklären Ihnen SEO einfach anhand von Alltagssituationen.

Stellen Sie sich vor: Nach 10+ Jahren im SEO haben wir schon so einige Erklärungen für SEO-relevante Themen gefunden. Von unheimlich technischen bis hin zu sehr einfachen Erklärungen. Was wir von uns behaupten können: Wir erklären SEO am liebsten anhand von Alltagssituationen der Menschen. Diese kann jeder nachvollziehen, und so werden technisch abstrakte Themen auf einmal ganz einfach und logisch.

Wenn Sie also SEO bisher noch nicht verstehen konnten oder Sie irgendwann nach etlichen technischen Erklärungen abgeschaltet haben: Wir erklären Ihnen auf dieser Seite SEO anhand von menschlichen Alltagssituationen, die Sie alle kennen! So macht SEO lernen Spass und bringt den Erfolg mit sich.

Inhaltsverzeichnis

Was ist überhaupt Suchmaschinenoptimierung (SEO)?

Stellen Sie sich vor, Sie müssen ein Formular ausfüllen. Ein gutes Formular gibt Ihnen klar und deutlich an, welche Informationen benötigt werden, um das Formular sinnvoll zu füllen, sodass die Gegenseite alle Informationen hat, um den Sachverhalt zu verstehen.

Suchmaschinenoptimierung ist genau dasselbe für Websites:
Wir haben alle unterschiedliche Websites – Online-Shops, Online-Magazine, Informationsseiten für Produkte und Dienstleistungen und viele mehr. Und die Suchmaschinenoptimierung ist eine Ansammlung von Massnahmen, die dazu beitragen, unsere Website (das Formular) verständlich und ausführlich an Suchmaschinen (die Gegenseite) zu übergeben. Je mehr Informationen wir der Suchmaschine geben und je konkreter wir dabei sind, desto besser kann die Suchmaschine verstehen, für welche Keywords oder Inhalte wir im Suchmaschinen-Index auftauchen möchten.

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Wie funktioniert SEO?

Die Suchmaschinenoptimierung funktioniert wie das Auspacken eines Geschenkes!

  • Von aussen kann man kaum erahnen, was in dem Geschenk ist. So ist es auch, wenn Suchmaschinen Ihre URL sehen. Bei uns in Menden gibt es auf dem Weg nach Hemer ein Blumengeschäft, das immer Aufkleber auf verpackte Blumen macht. Das Etikett des Aufklebers zeigt immer den Unternehmensnamen. Diesen Aufkleber können wir uns als URL vorstellen. Anhand des Etiketts können wir erahnen, was sich in dem Geschenk (hier Blumen) befindet. So verrät auch die URL, wenn Sie eine aussagekräftige URL verwenden, was sich dahinter an Inhalten verbergen könnte.
  • Das Crawlen einer URL wäre demnach das Auspacken des Geschenks. Die Suchmaschinen schauen sich nun Ihre Website genau an und ermitteln anhand von logischen Strukturen, welches Keyword auf dieser Seite am meisten gewichtet wird. Bei den Blumen würde das bedeuten: Welche Art von Blumen? Welche Farbe? Welcher Geruch? Welches Beiwerk? Hingegen bei Websites: Was steht in der H1-Überschrift? Welche Wörter kommen am häufigsten vor? Welche Wörter tauchen in möglichst vielen Strukturen auf? etc.
  • Das Rendern einer URL können Sie sich so vorstellen, dass ein einmaliges Ansehen der Blumen nicht ausreicht, um zu ermitteln, um welche Blumen es geht. Daher müssen weitere Schritte ausgeführt werden (bei Websites: Auswerten von JavaScripts und dynamischen Inhalten), um die Blumen im Endeffekt bestimmen zu können. So versucht auch die Suchmaschine, mit allen möglichen Daten ein Gesamtbild Ihrer Website zu erstellen, um durch weitere nun sichtbare Inhalte noch konkreter den Gesamtinhalt bestimmen zu können.
  • Nachdem wir nun wissen, um welche Blumen es sich wirklich handelt, können wir sie in das richtige Schaufenster (bei Websites: der Suchmaschinen-Index) stellen, sodass die Menschen sie sehen und erwerben können. So machen das auch Suchmaschinen bei Ihren Unterseiten. Nachdem sie festgestellt haben, welche Inhalte Ihre Unterseite hat, werden diese auf Suchergebnisseiten (die Schaufenster) präsentiert. Durch einen Klick (hier das Kaufen der Blumen) werden dann Ihre Inhalte an den Suchenden ausgespielt.
  • Stellen wir uns vor, die Blumen würden nach dem Kauf schon auf dem Weg ins Auto verwelken. Das könnte auch ein Short-Click auf Ihre Website sein. Die Blumen erfüllen also keine erfolgreiche Zufriedenheit und werden deshalb reklamiert. Bei Websites ist es dasselbe, wenn Nutzer nach dem Klick in den Suchergebnissen auf Ihre Seite kommen und sich nicht zurechtfinden, die Inhalte nicht dem entsprechen, was sie suchen oder die Inhalte auf einmal gar nicht mehr da sind. So springen auch die Suchenden wieder zurück auf die Suchergebnisseite. Das ist eine negative Nutzererfahrung für Suchmaschinen, da Sie nicht dazu beigetragen haben, dass die Suche erfolgreich war.
  • Eine Suche ist dann erfolgreich, wenn der Nutzer z.B. die Registerkarte oder sogar den Browser schliesst, während Ihre Website betrachtet wird. Der Suchende hat dementsprechend genau die Informationen bei Ihnen vorgefunden, welche er gesucht hat. Bei Blumen wäre es dann erfolgreich, wenn die Blumen nun eine Vase gefunden haben und z.B. auf dem Wohnzimmertisch stehen.

Welche Ziele verfolgt die Suchmaschinenoptimierung?

Bleiben wir bei dem Blumenladen! Stellen Sie sich vor, wir haben im Blumenladen unterschiedliche Bereiche: Zimmerpflanzen, Aussenpflanzen, kleine Blumen, grosse Pflanzen und vielleicht sogar je nach Saisonalität ausgerichtete Dekorationen. So haben Suchmaschinen eine unheimlich grosse Auswahl an Themen: Sportseiten, Online-Zeitungen, Unternehmenswebsites, Produkte etc. Und jetzt gilt es, den Nutzer richtig im Blumenladen zu führen: Damit er weiss, wo was liegt und was richtig gut zu ihm passen könnte, präsentieren wir im Blumenladen möglichst genau das, was er sucht.

So wollen auch Suchmaschinen Ihnen unter dem jeweiligen Schlagwort genau das zeigen, was Sie wohlmöglich suchen. Dabei stützen sie sich auf Erfahrungswerte, die innerhalb des Browsers angereichert werden. Das müssen Sie sich so vorstellen, als würden wir eine Strichliste machen, welche Artikel aus welchem Bereich unseres Blumenladens gut verkauft werden. Diese treffen dann am ehesten die Suchintention unserer Kunden. So machen das Suchmaschinen auch. Sie versuchen immer, das beste Suchergebnis zu präsentieren und tasten sich da über Experimente heran. Wie lange bleibt jemand auf einer Website nach dem Klick? Kommt er direkt wieder in die Suche zurück? Beendet er danach die Suche?

Das ist wie bei unseren Blumen: Welche Blume wird besonders oft gekauft? Welche Blumen werden häufig reklamiert? Wann endet die Suche im Blumenladen? Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, der Suchmaschine das Leben deutlich leichter zu machen. Wir sagen der Suchmaschine über verschiedene Strukturen, welche Inhalte wir präsentieren wollen und welches Angebot wir haben.

So würden wir es im Blumenladen ja auch machen: Wir haben die und die Blumen, das müssen Sie beim Kauf beachten und für den und den sind diese Blumen besonders geeignet. Und der Blumenladen entscheidet dann, wie es im Laden angeordnet wird. So auch die Suchmaschine in ihrem Index.

OnPage- und OffPage-SEO-Elemente

Bevor wir noch einen grünen Daumen entwickeln, begeben wir uns in ein anderes Feld: ein Restaurant. Über die Veranschaulichung einzelner Prozesse in einem Restaurant möchten wir Ihnen die OnPage- (Elemente direkt auf der Website) und OffPage-Elemente (Elemente außerhalb der Website) einer Website erklären.

Ein Restaurant besitzt in der Regel ein Gebäude bzw. einen Bereich eines Hauses. Bei Websites wäre es dementsprechend der Server oder das Content-Management-System.

Das Restaurant hat ein Schild am Gebäude, das darauf hinweist: „Hier ist das Restaurant XY mit einer (bspw.) deutschen Küche.“ So hat auch unsere Website einen Seitennamen und eine Meta-Description, die aussagen, wer wir sind und was wir tun. Beispielsweise: „Dachdecker Mustermann – Bedachungen und Zuarbeiten vom Fachmann mit 20 Jahren Berufserfahrung und einem Meistertitel.“

Wenn wir in das Restaurant reingehen, empfängt uns ein Kellner, der uns nach einem Rundgang im Restaurant zu unserem Tisch bringt. Das könnte bei Websites die Sitemap sein. Sie zeigt uns ganz genau, aus welchen Seiten unsere Website besteht und verweist darauf mit der Präsentation von URLs.

Am Tisch erhalten wir dann vom Kellner die Speisekarten. Dies könnte bei Websites das Inhaltsverzeichnis einer Seite sein. Wir erhalten ganz genau den Überblick, was auf dieser Seite angeboten wird.

In der Speisekarte sind die einzelnen Gerichte und Getränke nach Kategorien aufgeteilt. Das könnte bei Websites die Überschriften darstellen. Sie fangen oft mit einer H1-Überschrift an und verzweigen sich dann immer tiefer mittels H2-, H3- und H4-Überschriften. Randinformationen der Speisekarten erscheinen oft deutlich kleiner am Ende jeder Seite (bspw. Allergene etc.). Dafür könnte man im Bezug auf Websites H5- und H6-Überschriften nutzen. Sie stellen daher keine so grosse Relevanz wie die oberen Überschriften dar.

Nun kommt der Kellner nach einer Weile wieder und fragt uns, was wir essen möchten. Das können bei Websites bspw. Störer oder Call-to-Actions sein, die uns dazu anregen, eine Auswahl an Aktionen zu treffen. Wir entscheiden uns daher, wie wir weiter mit der Seite agieren möchten (welches Gericht wir auswählen).

Nachdem wir unser Essen erhalten haben, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Das Gericht ist kalt, versalzen oder schmeckt einfach nicht (bei Websites: Wir sind mit den dargestellten Informationen auf der Seite nicht zufrieden) oder das Essen ist grossartig, lecker und ein Genuss für unseren Gaumen (bei Websites: Die Seite zeigt uns genau die Informationen, die wir gesucht haben). Daraufhin treffen wir Entscheidungen: Im ersten Falle beschweren wir uns beim Kellner, dass uns das Essen nicht schmeckt und wollen ein anderes Gericht probieren (bei Websites: Wir springen zurück in die Suche und erhoffen uns, dass ein anderes Suchergebnis die Informationen beinhaltet, die wir wollten). Im zweiten Falle loben wir den Kellner und sagen, dass er einen Gruss in die Küche schicken soll. Es würde sehr lecker schmecken (bei Websites: Wir verweilen auf der Website, agieren mit unterschiedlichsten Elementen und erhöhen dadurch unsere Verweildauer).

Gehen wir davon aus, dass das Essen grossartig war. Der Kellner kommt also nun und fragt uns, ob es noch etwas sein darf: ein Kaffee, ein Espresso oder ein Dessert? So möchten wir auf unserer Website auch dem Lesenden weitere spannende Bereiche unserer Website präsentieren: News-Artikel, Auswertungen oder andere Produkte bzw. Dienstleistungen.

Wir haben aber nun genug gegessen und sind absolut satt und glücklich. Wir bezahlen daher und verlassen das Restaurant. So könnte auch der Nutzer ein Kontaktformular auf Ihrer Website ausfüllen und daraufhin die Registerkarte oder den Browser schliessen.

Jetzt waren wir so glücklich mit unserem Besuch im Restaurant, dass wir uns dazu entscheiden, es zu bewerten. Das könnte bei Websites eine Google-Bewertung oder ein Backlink sein. Der Nutzer sagt also: „Ich habe gute Erfahrungen gemacht und möchte diese mit weiteren Leuten teilen.“ Und je mehr Leute die Erfahrungen zu dem Restaurant teilen, desto eher können sich andere Interessierte für einen Besuch des Restaurants entscheiden. So ist das auch mit Backlinks und Google-Bewertungen für Ihre Website: Je mehr Leute Sie bei Google bewerten oder auf anderen Websites auf Sie verweisen, desto eher denkt Google: „Ja, die Website hat was!“ und schenkt ihr Vertrauen.

Sie sehen also: Die unterschiedlichen OnPage- und OffPage-Elemente tragen dazu bei, ein möglichst grossartiges Nutzererlebnis zu schaffen bzw. im Restaurant einen zufriedenen Gast zu erhalten, der auch nach dem Besuch des Restaurants dazu beiträgt, dass wir weitere Gäste erhalten.

User Experience – Ihr Leser möchte ein grossartiges Nutzererlebnis von Ihnen

Bleiben wir für diesen Punkt weiter im Restaurant. Das bietet sich hierfür wunderbar an!

Die User Experience (Nutzererfahrung) ist das, was der Nutzer auf Ihrer Website erlebt. Diese wird von einigen Punkten beeinflusst.

Ladezeit einer Website

Stellen wir uns vor, Sie gehen in das Restaurant und warten vorne am Empfang, aber es dauert ewig, bis überhaupt ein Mitarbeiter kommt und Sie zum Tisch bringt. Das ist genau dasselbe wie die Ladezeit von Websites: Wenn die Website ewig braucht, um nach dem Aufruf einer URL die jeweiligen Inhalte dafür zu präsentieren, werden Sie ungeduldig. Jetzt stellen wir uns zusätzlich noch vor, dass Sie bereits 10 Minuten darauf warten, dass Sie jemand empfängt und Sie daraufhin entscheiden, ein anderes Restaurant zu besuchen. So könnte auch ein Nutzer, der auf Ihre Website möchte, nach wenigen Sekunden denken: „Hier passiert nichts mehr!“ und geht zurück in die Suche. Fakt ist: Sie haben in beiden Fällen einen Gast verloren und Umsatz ist nun woanders entstanden.

Viel schlimmer ist es sogar noch, wenn Sie übertriebenerweise 500 Kellner fragen müssten, wo Ihr Tisch ist. Daran würden Sie keinen Gefallen finden. Warum sollte also eine Suchmaschine Gefallen daran finden, wenn Ihre Seite aus 500 Dateien besteht? Jede einzelne Datei muss angefragt werden. Hier wäre es viel besser, die Dateien auf ein Minimum zu reduzieren, damit Sie schneller zu Ihrem Tisch können.

Machen Sie sich mal ein Bild vor Augen: Sie sitzen mit Ihrer Familie, bestehend aus, sagen wir, 10 Leuten an einem Tisch für 100 Leute. Der Platz ist doch verschwendet. So ist es auch mit grossen Bildern bei Websites. Wenn Sie Ihre Bilder nicht möglichst auf eine sinnvolle Darstellungsgrösse für jeweilige Endgeräte optimieren, wird immer ein viel zu grosses Bild geladen, das der Browser „runter rendern“ muss. Die Downloadgrösse bleibt dabei aber gleich, ob das Bild nun auf einem kleinen Smartphone oder auf einem 4K-Bildschirm angezeigt wird. Sorgen Sie daher dafür, dass der Tisch nur so gross wie nötig ist.

Seitenstruktur

Nun haben Sie es doch zum Platz geschafft und erhalten die Speisekarte. Aber hier ist nichts geordnet. Gefühlt alles kreuz und quer und teilweise lückenhaft. So können Sie doch gar nicht das gesamte Angebot des Restaurants übersichtlich erfassen. Genau dasselbe wäre eine komplexe Seitenstruktur. Wenn Sie es dem Nutzer zu schwer machen, durch Ihre Website zu navigieren, wird er sich nicht weit vorantasten. Machen Sie es daher dem Nutzer so einfach wie möglich und erstellen Sie kurze Klickpfade.

Inhaltsoptimierung

Als Gast möchten Sie natürlich schnell und unkompliziert die Speisekarte lesen. Jedoch gibt es hier keine Übersicht und alles ist untereinander weggeschrieben. Es gibt keine Kategorien, sondern einfach nur Gerichte und Getränke untereinander weg. Genauso könnte natürlich Ihre Unterseite aussehen: Viel Text, keinerlei Übersicht durch Inhaltsverzeichnisse oder Unterüberschriften. Es ist sehr schwer für den Nutzer, Ihr gesamtes Angebot der Unterseite zu erfassen. Machen Sie es ihm leicht und schaffen Sie Übersicht!

Falsche Inhalte

Sie haben als Gast nun ein schönes Steak bestellt, dazu Bratkartoffeln und Kräuterbutter. Aber nun werden Ihnen Nudeln mit Lachs und Sahnesosse serviert. Genauso fühlt sich der Nutzer, wenn Sie Überschriften zu einem Thema einleiten, aber das Thema kaum oder gar nicht im darauffolgenden Text behandelt wird. Bleiben Sie im Fokus: Die Überschrift sollte mit so viel Text wie möglich, dennoch auch nur mit so viel Text wie nötig, belegt werden.

Google Qualitätsrichtlinien – So wird’s gemacht

Auf der Arbeit haben Sie gewiss Qualitätsrichtlinien. Das bedeutet: Wenn Sie eine Aufgabe erledigen, sollte sie beispielsweise bestimmte Merkmale enthalten und auf eine bestimmte Weise ausgeführt werden. Genau dasselbe sind die Google-Qualitätsrichtlinien für Websites. Hier werden ebenfalls Best Practices und wichtige Merkmale von nutzerfreundlichen Websites präsentiert. Sollten Sie noch nicht im Bilde sein, was eine gute Website für Google ausmacht: Lesen Sie die Google-Qualitätsrichtlinien.

Die Google Search Console – das SEO-Heiligtum

Die Google Search Console (GSC) ist für SEOs wie ein gut sortierter Werkzeugkasten für Handwerker! Wir haben in der Google Search Console viele Werkzeuge und Möglichkeiten, unsere Website für Google zu managen.

Bereich: “Übersicht”
Mit dem Bereich „Übersicht“ erhalten wir eine Gesamtübersicht der Leistung, Indexierung, Nutzerfreundlichkeit und möglichen Verbesserungen unserer Website für Google.

Bereich: “Leistung”
Mit dem Bereich „Leistung“ erhalten wir eine Auswertung, wie sich unsere Website in der Google-Suche geschlagen hat. Wir können die Leistung über verschiedene Zeiträume, vereinzelte Seiten oder Keywords betrachten. Die Click-Through-Rate sagt dabei aus, wie viel Prozent der Leute im Verhältnis zu den Gesamtansichten in der Suche (Impressionen) auf unser Ergebnis geklickt haben. Die durchschnittliche Position ist auf URL-Basis nicht sinnvoll, jedoch auf Keyword-Basis eine gute KPI (Key Performance Indicator, wichtige Kennzahl) in Bezug auf einzelne Landingpages.

Bereich: “URL-Prüfung”
Wenn man sich einzelne URLs in der Google-Suche mittels Daten, Zahlen und Fakten betrachten möchte, ist der Bereich „URL-Prüfung“ genau das Richtige. Hier können wir eine bestimmte URL unserer Website eingeben und daraufhin sämtliche Daten zur Indexierung, Verweisung oder Problemen bezogen auf die URL erhalten.

Bereich: “Seiten”
Der Bereich „Seiten“ offenbart uns, welche Seiten indexiert oder eben nicht indexiert sind. Gerade zwecks „nicht indexiert“ erhalten wir zusätzlich noch weitere Informationen, aus welchen Gründen die Seite nicht indexiert ist.

Bereich: “Videoseiten”
Der Bereich „Videoseiten“ ist ein extra Bereich für Seiten, die als Hauptinhalt ein Video beinhalten. Dort kann man dann sämtliche Daten bezogen auf Videoformate entnehmen.

Bereich: “Sitemaps”
Der Bereich „Sitemaps“ ist essenziell für die Auswertung von Sitemaps. Hier können wir unsere Sitemap mit absoluter URL (vollständiger Dateipfad) eintragen und erhalten daraufhin eine Auswertung, wie viele URLs oder Videos hier erkannt wurden.

Bereich: “Entfernen”
Im Bereich „Entfernen“ können wir beispielsweise fälschlicherweise indexierte Einträge unserer Website manuell aus dem Google-Index entfernen. Bedenken Sie aber: Entweder löschen wir die Seite, die wir entfernen möchten, oder zeichnen sie mittels dem robots-Tag „NoIndex“ aus, da wir ansonsten Gefahr laufen, dass diese zu entfernende Seite eines Tages wieder indexiert werden könnte.

Bereich: “Verhalten von Seiten”
Im Bereich „Verhalten von Seiten“ erhalten wir eine Übersicht, wie es hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit auf unserer Website aussieht. Einzelne Punkte wie die Core Web Vitals oder auch die SSL-Verschlüsselung durch HTTPS werden hierfür in Betracht gezogen.

Bereich: “Core Web Vitals”
Der Bereich „Core Web Vitals“ beinhaltet die Core Web Vitals (Auswertung unserer Website hinsichtlich Ladezeit und Seitenaufbau) für mobile und Desktop-Seitenaufrufe. In den einzelnen Berichten finden wir dann Punkte, bei denen wir noch optimieren müssen.

Bereich: “Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten”
Dieser Bereich ist wichtig, wenn unsere Kundschaft hauptsächlich über Smartphones oder Tablets unsere Website besucht. Seiten, die hier auftauchen, können für Mobilgeräte nicht ordnungsgemäss dargestellt werden und benötigen hierfür eine Optimierung.

Wie verbessere ich denn nun mein Ranking in der Google-Suche?

Hinsichtlich dieses Punktes hört man immer sehr oft: „Das hängt davon ab.“ (It depends!) und das ist auch absolut richtig.

Nur weil beispielsweise Ihr Mitbewerber bessere Texte geschrieben hat, muss das bei Ihnen nicht der Grund sein, warum Sie sich in der Google-Suche noch nicht durchsetzen. Hier könnten auch Technikprobleme vorliegen oder die User Experience ist nicht optimal.

Gehen Sie daher wie folgt vor:

  1. Wichtig ist, dass Google erstmal alles sehen kann! Optimieren Sie daher das Crawling und Rendering Ihrer Website, sodass Google schnell und einfach die Inhalte Ihrer Website erfassen kann.
  2. Das richtige Keyword: Betrachten Sie sich die Suchergebnisse unter Ihrem gewünschten Keyword. Welche Inhalte kommen da vor? Wie sieht die Suchvorschau aus? Gibt es bestimmte Inhalte, die besonders hervorstechen? Daraufhin können Sie auch auf die Ergebnisse der Mitbewerber klicken und Themen für eine erfolgreiche Seite unter diesem Keyword herausfinden.
  3. Ein klickanregendes Snippet: Die Suchergebnisvorschau Ihrer Seiten ist der erste Berührungspunkt in der Suche mit dem Nutzer. Hier sollten ganz genau die Punkte vorkommen, die den Suchenden auch interessieren. Je eher Sie diese Punkte im Snippet treffen, desto eher kriegen Sie den Klick.
  4. Ein abholender Above-the-fold-Bereich: Noch bevor der Nutzer scrollt, sollte der Bereich der initialen Seitenansicht darstellen, was der Nutzer auf dieser Seite vorfinden kann.
  5. Eine gute Seitenübersicht: Gerade lange Seiten profitieren von einem Inhaltsverzeichnis. Der Nutzer möchte schnell und einfach zu den Punkten kommen, die ihn wirklich interessieren. Ermöglichen Sie daher den Sprung zu diesen Elementen.
  6. Themenrelevante Inhalte: Nichts ist schlimmer, als wenn der Nutzer ewig auf Ihrer Seite liest und im Endeffekt nicht die Informationen findet, die er gesucht hat. Machen Sie sich daher Gedanken: Welche Informationen erwartet mein Besucher und wie muss ich diese aufbereiten, dass er sie versteht?
  7. Conversions erzielen: Natürlich möchten Sie in der Regel nicht nur informieren, sondern auch einen Kontakt oder einen Kauf eines Produktes erreichen. Daher sollten Sie sinnvoll Call-to-Actions einbauen, die dazu führen, dass der Nutzer Aktionen auf Ihrer Seite ausführen kann, die Ihnen den Kontakt ermöglichen.

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