Kurzer SEO-Leitfaden für eine erfolgreiche Suche in Suchmaschinen.

Wir alle kennen das: Wir stecken viel Zeit und Mühe in unsere Website, doch am Ende des Tages spüren wir keinen Nutzen davon. Zwar erhalten wir Klicks und Impressionen, teilweise sogar in großen Mengen, aber niemand ruft an oder schreibt eine E-Mail. Es fühlt sich an, als ob sich der ganze Aufwand nicht lohnen würde.

Hier kommen wir ins Spiel: Seit über 10 Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit Webseiten, insbesondere in der Google-Suche. Wir wissen, welche Seiten wirklich gut ranken und dadurch auch Kontakte generieren. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Teil unserer Erfahrungen in einem SEO-Leitfaden weitergeben. Sehen Sie es als unseren Expertise-Nachweis und Ihr erstes Goodie von uns an.

Inhaltsverzeichnis

Was können Sie und wie wird danach gesucht?

Wir erleben es sehr oft, dass Unternehmen auf uns zukommen und gar nicht genau wissen, was sie überhaupt können und wer ihre Zielgruppen sind. Und das ist auch vollkommen in Ordnung!

Ein Unternehmen erweitert sich, im besten Fall, immer weiter. Zusätzliche Dienstleistungen oder Produkte kommen zum Unternehmensportfolio hinzu. Und als Produktmanager möchte man am liebsten auch all diese abbilden. Aber wie?

Viele Unternehmen erstellen dann gefühlt für jedes Produkt und jede Dienstleistung eine eigene Seite, sagen Suchmaschinen, dass sie alles indexieren sollen und wundern sich dann, warum auf einmal 1000 Seiten bei gefühlt 20 Produkten im Suchmaschinenindex vorherrschen.

Und genau dann kommt die Frage: “Warum? Wir haben doch gar nicht so viele Seiten!”.

Das bedeutet für uns: Was sind unsere Hauptseiten, die unser Unternehmen ausmachen? Sind es spezielle Dienstleistungen oder Produkte? Diese Seiten müssen von Suchmaschinen möglichst effizient gecrawlt und indexiert werden. Alle anderen Seiten wie Parameter- oder “UX-Seiten” (Seiten, die im Verlauf eines Websitebesuches für den Nutzer interessant sein könnten, aber keiner gängigen Suche entsprechen) sollten nicht indexiert werden. Wir wollen den Suchmaschinenindex nicht belasten, sondern bereichern!

Gehen Sie daher wie folgt vor:

  1. Erstellen Sie eine Liste (am besten direkt digital) und schreiben Sie dort alle wichtigen Seiten (URLs), angefangen von der Startseite (Wurzelverzeichnis), in die erste Spalte. Seiten, die Sie wirklich nach Außen tragen möchten.
  2. Erstellen Sie rechts daneben eine Spalte, in der Sie sich Gedanken machen, welchen Inhalt diese URL am besten abbilden sollte. Was möchten die Nutzer darauf wohl sehen? Bspw. auch: Welches Problem haben die Nutzer und welche Lösung bieten Sie an? Erst wenn Ihnen selbst klar ist, was diese Seite zeigen soll, können Sie diese auch effektiv gestalten.
  3. Überlegen Sie sich, einfach aus dem Brainstorming heraus, welche Suchanfragen für die Seite sinnvoll sein könnten. Was glauben Sie: Wie suchen die Menschen nach dem von Ihnen angebotenen Inhalt? Was geben die Menschen in der Suche ein, um Ihre Seite finden zu wollen? Schreiben Sie diese Keywords in die dritte Spalte, rechts neben den angedachten Inhalten. (Bonus: Wenn Sie bspw. über Sistrix verfügen, können Sie gleich Keywords im Suchvolumen abgleichen. Oft gibt es einzelne Schlagwörter, die mehr Suchvolumen haben und dadurch interessanter sein könnten. Wählen Sie dann dementsprechend diese Schlagwörter aus! Achten Sie dabei darauf, dass Sie auch die Suchintention treffen müssen!)
  4. Gehen Sie nun in den Inkognito-Modus in Ihrem gewünschten Browser. Ziel ist es, dass wir unser Suchergebnis nicht durch Verläufe oder Cookies verfälschen. Gehen wir davon aus, dass Sie auf Google gefunden werden möchten. Geben Sie daher in Google die Keywords ein, die Sie gerade für die einzelnen Seiten festgelegt haben. Welche Inhalte erscheinen auf der Suchergebnisseite? Decken sich diese mit den Inhalten, die Sie in Spalte 2 festgelegt haben? Oft ist es so, dass erfahrene Mitarbeiter ganz anders suchen als Kunden. Sie geben andere Begriffe ein und stellen sich andere Inhalte vor. Aber die Suchergebnisseite gibt Ihnen genau vor, welche Inhalte wirklich gut funktionieren, denn die besten 3 Ergebnisse wären nicht in den Top 3, würden sie nicht die Suchintention, also die gewünschten Inhalte des Suchenden, treffen.
  5. Notieren Sie sich in einer fünften Spalte, welche Inhalte wirklich auf der Suchergebnisseite vorkamen, denn diese Inhalte müssen Sie in der Regel nun verbessert ausspielen, um die Top 3 “angreifen” zu können. Bedenken Sie dabei: Es sind viele Faktoren wichtig, um auf den ersten 3 Plätzen eines Suchergebnisses zu stehen. Jedoch ohne Plan, wie sie dahin kommen wollen, wird es wahrscheinlich nie passieren. Daher ist das hier Ihr Grundstein.

Nun, wo Sie wirklich das Bild haben: “Welche Inhalte brauche ich für welche Schlagwörter?” gilt es, diese zu erstellen. Damit beschäftigen wir uns im nächsten Kapitel.

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Kapitel 2: Die richtigen Inhalte für die richtige Zielgruppe!

Nun, da wir wissen, welche Inhalte unter welchem Schlagwort vorkamen, gilt es, diese besser darzustellen.

Machen Sie sich also zunächst Gedanken: Wo hat der Inhalt von Mitbewerbern vielleicht noch Lücken? Welche Aspekte sind nicht ausreichend beschrieben und ist das wirklich das, was der Nutzer darunter lesen möchte?

Wenn Sie uns ein Schlagwort geben würden, könnten wir Ihnen sagen: „Für dieses Schlagwort brauchen Sie diese und jene Inhalte, das und das ist dabei besonders wichtig, und wir können uns vorstellen, ohne Branchen-Erfahrung, dass dies und das ein Punkt sein könnte, der wirklich sehr interessant für einen Suchenden sein kann.“

Machen Sie sich dieselben Gedanken:

  • Welche Inhalte brauche ich für das Schlagwort? Listen, Stichpunkte, Bilder, Videos, Downloads, Anleitungen, Rezepte, Tabellen, und vieles mehr.
  • Was ist besonders wichtig bei dieser Seite? Worauf weisen Mitbewerber hin und was ist aus Ihrer Erfahrung ein Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt? Wo dachten Sie schon mal: „Wenn sowas da stehen würde, wäre das echt Hammer!“ Genau diese Inhalte brauchen wir, um uns abheben zu können.
  • Überlegen Sie auch, was vor oder nach dieser Suche nach Ihrem Inhalt passieren könnte.
    • Vorher: Der Suchende hat ein Problem und braucht Wissen oder Unterstützung. Das kann sein, dass ein Baum gefällt werden muss, oder auch ein Händler für ein aktuelles Smartphone in der Nähe gesucht wird. Verstehen Sie hierbei nicht unbedingt „Problem“ als Notstand, sondern als „Hindernis“. Und Sie wollen dazu beitragen, dieses Hindernis durch Ihre Leistungen oder Produkte überwinden zu können.
    • Nachher: Wenn der Nutzer nun auf Ihrer Seite gefunden hat, was er finden wollte, was wird er im besten Falle als nächstes machen? Sie anrufen? Ihre Produkte kaufen? Ihr Unternehmen anfahren? Machen Sie es dem Nutzer daraufhin so leicht wie nur möglich, denn dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kontaktaufnahme, in welcher Form auch immer, geschieht.

Wir müssen uns eines bewusst sein: Eine Landingpage ist eine Unterseite einer Website, die vor allem eine Handlung beim Besucher auslösen soll. Aber wenn wir jetzt mal überlegen: Eigentlich handeln wir doch immer?! Wir informieren uns auf Seiten, die uns Informationen geben. Wir kaufen auf Seiten, die uns etwas zum Kaufen anbieten, und wir fahren zu Unternehmen oder Orten, die uns auf einer Karte angezeigt werden. Im Endeffekt ist jede Seite im Internet eine Landingpage!

Kapitel 3: Das Drumherum muss auch passen!

Stellen Sie sich folgendes vor:

Wir haben nun eine Landingpage, die voll und ganz die inhaltliche Suchintention unserer Besucher trifft.

Jetzt muss der Nutzer aber sieben Ebenen tief klicken, um diese Seite in unserer Navigation zu finden oder muss gefühlt 20 MB Daten herunterladen, bevor er diese Landingpage überhaupt sehen kann.

Wir sagen immer so schön: In den oberen Rängen einer Suchergebnisseite gibt es das Teufelsdreieck: Am besten die goldene Mitte aus Technik, UX und SEO.

Das bedeutet für uns: Schön und gut, dass wir nun die Inhalte haben, die unsere Besucher lesen wollen, aber jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Nutzer überhaupt erstmal dahin kommen können und das dies sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen effizient passiert.

Gehen wir einfach mal die drei Punkte „Technik“, „UX“ und „SEO“ durch:

Technik:

  • Lädt unsere Seite schnell?
  • Laden hier auch wirklich nur die Dateien, die zur Anzeige der Inhalte benötigt werden?
  • Sind die Bilder effizient codiert und in der richtigen Grösse ausgespielt?
  • Werden wichtige Dateien zur ersten Darstellung der Seite „gepreloaded“?
  • Wie sind die Core Web Vitals unserer Website? Haben wir noch Optimierungspotenziale?
  • Ist unsere Landingpage ausreichend oft verlinkt? Und wenn ja, auch mit Ankertexten, die unserem dafür vorgesehenen Keyword entsprechen?
  • u.v.m.

UX (User Experience):

  • Findet der Nutzer sich auf unserer Website zurecht?
  • Ist ihm klar, wo er für was klicken muss, um dahin zu kommen?
  • Sieht er direkt, was uns bei der Firmenpräsentation wichtig ist?
  • Überlagern wir ihn mit Informationen oder bleibt er im Tunnel?
  • Sind Kontaktaufnahmen sinnvoll gesetzt? Welchen Grund sollte er haben, Kontakt aufzunehmen?
  • Ist der Seiteninhalt logisch angeordnet, am besten nach Customer Journey?
  • Teil der UX ist tatsächlich auch die Ladezeit aus dem Punkt „Technik“: Lädt die Seite schnell?
  • u.v.m.

SEO:

  • Ist die URL aussagekräftig?
  • Sagt das Snippet (Suchvorschau in Suchmaschinen) genau aus, was der Nutzer auf der nächsten Seite findet mit Alleinstellungsmerkmalen unseres Unternehmens und einer Klickaufforderung?
  • Sagt die H1-Überschrift genau das aus, was der Nutzer auf dieser Seite findet? (Schlagwort inkludiert)
  • Haben wir die Überschriftenstruktur nach Logik hierarchisiert?
  • Sind wichtige Keywords im Text gefettet?
  • Haben wir Listen und Bilder eingebaut, die sinnvoll für den Nutzer ausgezeichnet wurden?
  • u.v.m.

Kapitel 4: Nicht Fire and Forget, sondern Erfolgskontrolle betreiben!

Es ist soweit: Wir haben erfolgreich die Landingpage erstellt, sie im Text, in der Technik und der UX optimiert und beantragen nun, dass sie von Suchmaschinen indexiert wird. Viele Unternehmen denken, nun sei die Landingpage fertig.

Nein, absolut nicht. Wir haben gerade Version 1.0 gelauncht. Jetzt ist die Frage: Wie wird diese von Nutzern und Suchmaschinen angenommen? Wir nehmen an, dass die Inhalte und das „Drumherum“ nun passen. Nach wenigen Wochen werden wir bereits erste Erkenntnisse darüber haben, ob das wirklich so ist.

Betrachten Sie daher die Google Search Console für Ihre Website! Sie sagt uns ganz genau, was technisch nicht passt und gibt uns gleichzeitig mit, für welche Schlagwörter unsere Landingpages ranken und wie sich hier der Verlauf abzeichnet.

Nachdem wir eine Landingpage veröffentlicht haben, müssen wir mindestens einmal in der Woche, z. B. jeden Freitag, in der Google Search Console nachschauen, wie sich die Seite schlägt. Ist sie schon gecrawlt worden oder bereits indexiert? Und wenn ja: Über welche Schlagwörter sammelt sie aktuell Klicks? Sind das auch die Schlagwörter, die wir festgelegt haben, oder gibt es hier eventuell noch Potenziale zwecks Keywords oder Nachoptimierung?

Wir werden gewiss jede Landingpage noch 1-2 Mal nachträglich optimieren, um einfach das Maximum aus unserer Arbeit herauszuholen. Und irgendwann werden diese Informationen vielleicht auch veraltet sein oder es gibt neue Erkenntnisse. Dann müssen wir sowieso nochmal an die Landingpage ran.

Gerade, da eventuell die Möglichkeit besteht, gute Backlinks für einzelne Landingpages zu erhalten, sollten wir diesen Erfolg nicht verkümmern lassen.

Kapitel 5: Ein Schlusswort von uns für Sie

In über 10 Jahren SEO haben wir nun einiges gesehen und können Ihnen sagen: „Bisher gab es noch keine Website, die wirklich 100% SEO beherrschte.“

Das wird auch nie der Fall sein, da Inhalte viel schneller erstellt als optimiert sind. Legen Sie daher auf die wichtigen Seiten sehr viel Wert bei der Optimierung und lassen Sie die weniger wichtigen Seiten nicht den Suchmaschinenindex übernehmen.

Bleiben Sie auch am Ball! Ob es nun Fitness oder ein Lernprozess ist: Nur durch Kontinuität können Sie hier etwas erreichen. SEO ist kein Sprint, sondern ein Marathon, wie man so schön sagt. Schaffen Sie sich ein Kontingent an Stunden in der Woche, in denen Sie gezielt Landingpages für Ihre potenziellen Kunden optimieren. Revidieren Sie bereits erstellte Landingpages, nehmen Sie Informationen aus dem Kundenservice oder dem Vertrieb mit, sodass die Landingpage so nah wie möglich am Kunden gestaltet ist.

Vergessen Sie hierbei aber nicht, dass eine Suchmaschine nach Logik bewertet. Sie kennt keine Emotionen und zieht sämtliche Schlüsse aus logischen Strukturen. Gestalten Sie daher Ihre Landingpage mit allen wichtigen SEO-Elementen so, dass die Suchmaschine gut damit arbeiten kann.

Wir freuen uns, wenn Ihnen diese Landingpage geholfen hat, Ihren SEO-Prozess etwas zu strukturieren. Wenn Sie zusätzlich noch die Wertigkeit dahinter verstanden haben, freut es uns umso mehr. Lassen Sie uns wissen, wenn wir etwas für Sie tun können!

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